Linux-Administrator und IT-Specialist. Ich schreibe über Server, Self-Hosting und Open-Source-Software, praxisnah und selbst getestet. Mehr über mich →
Mit kubectl steuerst du deinen Kubernetes-Cluster von der Kommandozeile aus. Hier stehen die Befehle, die man im Alltag immer wieder braucht, nach Themen sortiert.
Fast alle Befehle wirken im aktuellen Namespace. Mit -n name arbeitest du in einem anderen Namespace, mit -A siehst du alle auf einmal.
kubectl autoscale deployment web --min=2 --max=10 --cpu-percent=70
Startet zwischen 2 und 10 Pods, je nachdem, ob die CPU-Auslastung über oder unter 70 Prozent liegt.
kubectl get hpa
Zeigt alle automatischen Skalierungen mit aktueller Auslastung.
kubectl describe hpa web
Zeigt Details und wann zuletzt skaliert wurde.
kubectl delete hpa web
Schaltet das automatische Skalieren wieder ab.
Das automatische Skalieren braucht den Metrics Server im Cluster und CPU-Requests in deinem Deployment. Ohne sie zeigt kubectl get hpa bei der Auslastung nur unknown. Läuft eine automatische Skalierung, überschreibt sie außerdem jedes manuelle kubectl scale.
kubectl create secret generic db --from-literal=password=geheim
Legt ein Secret mit einem Wert an.
Secrets sind in Kubernetes standardmäßig nur Base64-kodiert und nicht verschlüsselt. Jeder mit Leserechten im Namespace kann sie auslesen. Vergib die Rechte deshalb sparsam.